Kindertagesstätte
Ev. Kindertagesstätte Einbrungen
Pädagogisches Konzept
Unsere Kindertagesstätte wurde im September 2003 eröffnet. Nach Erweiterungen im Dezember 2005 und im August 2007 betreuen heute zwölf pädagogische Fachkräfte 79 Kinder von vier Monaten bis zum Schuleintritt in vier Gruppen.
Das sind
- eine Kindergartengruppe für 25 Kinder im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt,
- eine Kindertagesgruppe für 20 Kinder im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt und
- zwei Familiengruppen für 34 Kinder im Alter von vier Monaten bis zum Schuleintritt.
Gemäß Kinderbildungsgesetz (KiBiz, Gesetz zur frühen Bildung und Förderung von Kindern) haben wir als Kindertagesstätte den Auftrag, die Persönlichkeit der Kinder zu fördern, die Erziehungsberechtigten zu beraten und zu informieren sowie die Erziehung des Kindes in der Familie zu unterstützen.
Wir folgen dabei unserem diakonischen Leitbild:
Wir wollen den Kindern Orientierung geben.
Wir wollen christliches Handeln in unserer täglichen Arbeit vorleben, indem wir z.B.
- ein partnerschaftliches Zusammenleben im Sinne der Nächstenliebe fördern,
- regelmäßig Gottesdienst feiern,
- die kirchlichen Feste gemeinsam vorbereiten und feiern.
Wir wollen die Kinder auf einem Stück ihres Lebensweges begleiten.
Das Motto für unsere Arbeit:
"Kinder waren, sind und werden immer der Pulsschlag unserer Arbeit sein."
So wie unser Herz manchmal schneller klopft, manchmal langsamer, so ist es auch, wenn man mit Kindern zusammen ist: Es gibt aufregende und lebendige Zeiten, aber auch entspannte und ruhige Phasen. Beides ist uns wichtig, deswegen achten wir auch genau darauf, in welcher Stimmung die Kinder sind und was sie brauchen.
Mit viel Kraft und vollem Bewusstsein unserer verantwortungsvollen Aufgabe möchten wir die Kinder stärken und schützen, damit sie vertrauensvoll in unsere Welt hineinwachsen und sich darin zurechtfinden können.
"Wir arbeiten teiloffen! Was ist das ?"
Traditionell ist es in Kindergärten so, dass die Kinder in ihrer Gruppe bleiben und nicht mit anderen Gruppen im Hause zusammenkommen.
"Teiloffen" arbeiten heißt für uns, dass wir die "Stammgruppe" öffnen: Wenn die Kinder morgens kommen, sind sie erst einmal in ihrer "Stammgruppe". Anschließend können sie dann mit Kindern der anderen Gruppe gemeinsam die verschiedenen Funktionsbereiche – z.B. den Werkraum, Rollenspielbereich, Kreativbereich, Hauswirtschaftlicher Bereich, die Traumecke, den Knet- und Matschraum oder den Außenbereich – nutzen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Montessori Pädagogik.
"Hilf mir, es selbst zu tun!" dieser Grundsatz von Maria Montessori steht im Mittelpunkt unseres neuen Arbeitsschwerpunktes. Ihre didaktischen Materialien stehen den Kindern als Lernanregung zur Verfügung. Sie fördern Aufmerksamkeit und Konzentration. Sie geben den pädagogischen Fachkräften die Möglichkeit, Frühschäden (Seh- Hörschäden, oder andere Auffälligkeiten) zu erkennen, die Erziehungsberechtigten hierüber frühzeitig zu informieren, um entsprechende Maßnahmen wie vorschulische Sprachförderung einzuleiten.
Sprachförderung
Die Sprachförderung ist somit ein weiteres wichtiges Ziel in der Entwicklung unserer Kinder. Insbesondere der Spracherwerb für alle Kinder und Sprachförderung von Migrantenkindern in Zusammenarbeit mit dem Schulamt stehen im Mittelpunkt. Auch die Kooperation mit den örtlichen Bildungsstätten und Einrichtungen der Jugend- und Familienhilfe ist ein wesentlicher Bestandteil unserer täglichen Arbeit.
Im Laufe der dreijährigen Kindergartenzeit sollen die Kinder die Fähigkeiten zu sozialen Verhalten erwerben. Persönlichkeitsentwicklung, Sozialverhalten und Schulfähigkeitsprofil stellen somit die Gesamtziele unserer pädagogischen Arbeit dar.
Dieser umfassende Erziehungs- und Bildungsauftrag der Kita, erfordert aber auch eine vertrauensvolle und intensive Zusammenarbeit mit den Eltern. Durch regen Meinungsaustausch über Erziehungsfragen und Erwartungen, können Fragen geklärt und Missverständnisse ausgeräumt werden. Dieses dient dazu, den Erziehungsstill aufeinander abzustimmen, um eine einheitliche Erziehung des Kindes anzustreben.

