

Freiwilligendienst — warum eigentlich?
Ob Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder Bundesfreiwilligendienst (BFD): Neben Einblicken in soziale Arbeitsfelder und persönlichen Erfahrungen verschafft das freiwillige Engagement eine Menge berufliche Vorteile und wird mit verschiedenen Anreizen unterstützt. Wer sich für soziale Belange einsetzen möchte, bekommt so optimale Rahmenbedingungen geboten.
So wird das FSJ als Praktikum anerkannt und auch auf zwei Wartesemester für das Studium angerechnet. Detaillierte Infos finden sich auf den Seiten der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe und auf dem Portal für FSJ- und Zivistellen (www.fsj-stellen.de).
Um den mit der Aussetzung des Wehrdienstes verbundenen Wegfall des Zivildienstes zu kompensieren, wird ein Bundesfreiwilligendienst eingeführt. Dieser neue Dienst soll die in den Zuständigkeiten der Länder angesiedelten Freiwilligendienste wie das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) oder das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) ergänzen. Im Unterschied zum FSJ, das sich als Angebot ausschließlich an 16- bis 27-Jährige richtet, steht der BFD allen Interessierten offen. Das Gesetz ist noch nicht durch alle Instanzen, der BFD soll aber zum 1. Juli 2011 starten. Infos zur Einführung und den Eckpunkten des BFD gibt es auf den Seiten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
