Wohnhäuser und Außenwohngruppen

Unsere unterschiedlichen Wohnangebote in Düsseldorf, Ratingen und Kaarst sind so differenziert, dass sie den dort lebenden Menschen die Unterstützung, Begleitung und Hilfestellung bereitstellen, die sie zur Zeit benötigen.

Wohnhäuser bieten jenen, die sich nicht oder noch nicht in der Lage fühlen, allein oder in einer betreuten Außenwohngruppe oder Wohngemeinschaft zu leben. Eine Vollversorgung im lebenspraktischen Bereich – zum Beispiel Essen oder Wäsche waschen – ist hier problemlos möglich. Unsere Mitarbeiter sind rund um die Uhr im Haus. Gerade nach einer langen Erkrankungsphase kann man hier ganz behutsam und in kleinen Schritten trainieren und die erworbenen – oder wiedererworbenen – Fähigkeiten auch erproben.

Nach einer Eingewöhnungsphase erstellen unsere Mitarbeitenden gemeinsam mit jedem Einzelnen einen Plan, in dem die Hilfe und Unterstützung, die Auswahl der Angebote, der Fortbildungsbedarf et cetera konkretisiert werden.

Unsere Wohnhäuser liegen mitten in der Stadt Düsseldorf. Einkaufsmöglichkeiten, Friseur, Straßenbahn etc. sind in unmittelbarer Nähe. Hier leben die Bewohnerinnen und Bewohner zu zweit bis zu fünft in einer Wohnung. Sie haben Einzelzimmer und in der Regel teilen sich zwei Bewohner ein Badezimmer. Die Gemeinschaftsräume der Wohngruppe wie Wohnzimmer und Küche werden nur von der Wohngruppe genutzt.

Außenwohngruppen sind ein wichtiger Bestandteil auf dem Weg zu einem eigenständigen Leben. Die Außenwohngruppen sind der Zwischenschritt zwischen den Wohnhäusern und einer betreuten Wohngemeinschaft. Unsere angemieteten Wohnungen liegen in Düsseldorf verstreut und bieten drei bis fünf Bewohnern Raum.

Eine Wohnung in einem Mietshaus unterscheidet sich in ihren Anforderungen an die Bewohner von denen eines Wohnhauses: Unsere MitarbeiterInnen sind zwar auch rund um die Uhr erreichbar, müssen jedoch reisen. Darum ist es wünschenswert, wenn man vor dem Einzug in eine Außenwohngruppen trainiert hat, Frühwarnzeichen einer Krise zu erkennen, um sich dann rechtzeitig Hilfestellungen holen zu können. Bewohner in den Außenwohngruppen sollten grundsätzlich über lebenspraktische Fähigkeiten – Einkaufen, Wäsche waschen, Straßenbahn fahren – verfügen. Sie können selbstverständlich alle Angebote des Sozialtherapeutischen Verbundes wie Ergotherapie, Arbeitstherapie oder Kunsttherapie nutzen.

Kontakt

Urszula Rubis
Grafenberger Allee 341
40235 Düsseldorf
Fon: 0211/6708-57

Betreuungskonzept
Bewohner und Mitarbeitende schauen gemeinsam, welche Fähigkeiten, Kenntnisse oder besondere Anforderungen der oder die Einzelne hat. Daraus entwickeln wir gemeinsam einen individuellen Rehabilitationsplan. Für jeden und jede ist ein fester Ansprechpartner zuständig (Bezugstherapeutensystem).

Dauer der Betreuung
Dem Grundsatz nach sind unsere Wohnangebote nicht befristet. Die Bewohner können ein Angebot nutzen, solange es erforderlich ist. Und wenn der Schritt in eine weniger intensiv betreute Wohnform geplant ist, versuchen wir den Wechsel so leicht wie irgend möglich zu gestalten.

Prinzipien
Je nach vorhandenen Fähigkeiten wird gemeinsam mit den Interessenten überlegt, welche Wohnform zur Zeit am geeignetesten ist. Grundsätzlich ist das Ziel eines Wohn- und Betreuungsangebotes, die oder den Einzelnen zu befähigen, eine selbstständigere Wohnform zu erreichen. Aber es ist im begründeten Einzelfall auch ein Ziel, in einem Wohnhaus (statt Klinik) dauerhaft leben zu lernen!