Trainingswerkstatt

Die Trainingswerkstatt ist ein arbeitspädagogisches Angebot für Jugendliche und junge Erwachsene, die im Rahmen der Heranführung an eine regelmäßige Tätigkeit noch einen besonderen Schutzraum und eine intensive und individualisierte pädagogische Betreuung benötigen. Die Finanzierung erfolgt über SGB XII. Alternativ erfolgt die Finanzierung nach dem SGB VIII über Hilfen zur Erziehung (§27), über Eingliederungshilfe (35a) oder über Jugendsozialarbeit (§13, Absatz 2) durch das zuständige Jugendamt.

Kurzvorstellung Die Trainingswerkstatt ist ein arbeitpädagogisches Angebot für Jugendliche und junge Erwachsene nach Beendigung der Schulzeit. Die Teilnehmenden erwerben Kompetenzen, die ihnen perspektivisch den Übergang in eine anschließende berufliche Bildungsmaßnahme oder in eine Beschäftigung, auch im beschützten Rahmen, ermöglichen. Die Teilnehmenden orientieren sich in verschiedenen Berufsfeldern, erwerben basale Arbeitstugenden und erlernen handwerkliche Grundfertigkeiten. Das individuell angepasste Förderprogramm ermöglicht ihnen, sich als leistungsfähig und kompetent zu erleben und somit eine positive Lern- und Arbeitsmotivation aufzubauen. Daneben tragen die Förderung lebenspraktischer Kompetenzen, die Verbesserung der Gruppenfähigeit und der Abbau schulischer Defizite zur Förderung der Persönlicheitsentwicklung bei. Eine gut ausgestattete Wekstatt in Hilden ermöglichen ein professionelles und handwerkliches Arbeiten. Der morgendliche Treffpunkt ist auf dem Campus in Düsseldorf-Einbrungen und von dort fährt man zur Werkstatt nach Hilden. Die Teilnehmer können jedoch auch selbst nach Hilden kommen. Ein regelmäßiger Stützunterricht in der Woche ist ein Teil des Kompaktangebotes. Zu Beginn wird eine Probephase angeboten, in der sich der Jugendliche und die jungen Erwachsenen mit den verschiedenen Bereichen und Fördermöglichkeiten der Trainingswerkstatt vertraut machen können.

Zielgruppe und Ziele Das Angebot richtet sich an verhaltensauffällige, psychisch und seelisch beeinträchtigte Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderungen,

  • die nicht mehr schulpflichtig sind
  • deren intellektuelle Leistungsfähigkeit zwischen einer Lernbehinderung bis hin zum Grenzbereich zu einer geistigen Behinderung liegt
  • die an die Arbeitswelt herangeführt werden sollen und vor der Aufnahme einer kontinuierlichen Tätigkeit zusätzliche individuelle Hilfsangebote benötigen
  • die aufgrund ihrer Beeinträchtigung nicht die Voraussetzungen für eine Arbeits- und Ausbildungsmaßnahme erfüllen, andererseits aber durch die Beschäftigung in einer Werkstatt für angepasste Arbeit unterfordert wären oder wegen ihrer Verhaltensauffälligkeiten dort nicht beschäftigt werden können

Angebot Das Angebot der Trainingswerstatt ist unterteilt in verschiedene Bereiche:

  • Erwerb von Grundkenntnissen in vier Arbeitsbereichen, Holztechnik, Gartenbau, Farbtechnik und Metalltechnik
  • Die Teilnehmer erproben sich in jedem Arbeitsbereich
  • Vertiefung in einem Bereich, der den eigenen Stärken entspricht
  • Diagnostik und Perspektivklärung
  • schulisches Angebot
  • Angebot von Praktika
  • Flankierende Maßnahmen wie, Elternarbeit, Therapeutische Angebote, Schule, Zusammenarbeit mit internen und externen Systemen und Netzwerken

Personal Sozialpädagogen und Arbeitstherapeuten mit unterschiedlicher Stundengewichtung, Stützunterricht durch Lehrer

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Fachaufsicht

Beate Thewes
Tel.: 0211. 4055-2131
Mobil: 0172. 2642014
E-Mail: b.thewes@graf-recke-stiftung.de