Wohngruppe Mozartstr.

Koedukative Wohngruppe für Heranwachsende mit einer geistigen Behinderung in Hilden

Kurzvorstellung Die Gruppe befindet sich in zentraler Lage in Hilden in einem freistehenden Doppelhaus. Das Zentrum ist fußläufig zu erreichen, ebenso die Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf. Die Verkehrsanbindung ist sehr gut. Die Klienten der Wohngruppe Mozartstr. wohnen in großen Einzelzimmern. Jeweils zwei Bewohner/innen teilen sich ein Bad. Der neben der Küche liegende Essbereich wird auch als Aufenthaltsraum genutzt, ebenso das angrenzende Wohnzimmer. Vom Wohnzimmer aus gelangt man auf die Terrasse und in den Garten, der um das Haus angelegt ist und von den Bewohnern bewirtschaftet und sehr gerne genutzt wird.

Zielgruppe und Ziele Aufgenommen werden Jugendliche ab 16 Jahren mit unterschiedlichen Störungsbildern wie
geistige Behinderung / Intelligenzminderung, Störungen aus dem Autismusspektrum, Störung des Sozialverhaltens und der Emotionen, Epilepsie.
Voraussetzung für ein Leben in der Wohngruppe ist eine vorhandene Tagesstruktur (Schule, Arbeitsplatz).
Den jungen Menschen soll ein schützender Rahmen und zugleich ein entwicklungsanregender Lebensraum zur Verfügung gestellt werden. Ziel ist das Erreichen der individuell größtmöglichen Selbstständigkeit in allen Bereichen (z.B. Umgang mit Taschengeld und Bekleidungsgeld, Planung und Durchführung von Einkäufen, Wäschepflege, Arztbesuche, Schul- bzw. Arbeitsweg). Partizipation: Die Jugendlichen werden in alle Bereiche, die das Zusammenleben betreffen, einbezogen (z.B. Finden / Überprüfen des Regelwerks, Gestaltung der Gruppe und des Gartens etc. ...).

Angebot Eingehende Analyse des Hilfebedarfs in enger Kooperation mit dem Betreuten und dem bisherigem Hilfesystem,  Organisation notwendiger begleitender therapeutischer und medizinischer Hilfen,     Organisation begleitender lebenspraktischer Hilfen, Initiierung, Aufbau und Sicherung persönlicher Netzwerke, Zusammenarbeit mit gesetzlichen Betreuern, Einbeziehung der Herkunftsfamilie, sonstiger Bezugspersonen und des sozialen Umfeldes,  Planung und Training unterschiedlicher Aufgabenbereiche (Finanzen, Behörden, Verwaltung),
Organisation und Anregung von Freizeitkontakten und kulturellen Kontakten,  Auseinandersetzung mit Freundschaft, Partnerschaft, Familie, Sexualität. Es werden Erlebnisse geschaffen, die es den Bewohnern ermöglichen, Zutrauen in eigene Fähigkeiten zu entwickeln (Talente fördern, Sport, Musik, Gartenarbeit und –gestaltung).
 Die Betreuungsinhalte werden  regelmäßig dem  Bedarf  durch ein erneutes Hilfeplanverfahren angepasst.

Personal Dipl.Pädagog/innen, Dipl. Sozialpädagog/innen, Heilpädagog/innen, Erzieher/innen, Heilerziehungspfleger/innen, Hauswirtschaftskräfte

Zum Überblick über die vollstationären Angebote

Fachaufsicht

Sandra Scherfenberg
Tel.: 0211. 4055-2132
E-Mail: s.scherfenberg@graf-recke-stiftung.de