Appartemenbetreuung Graf Recke Düsseldorf-Flingern

Sozialpädagogisch Betreutes Wohnen im sozialräumlichen Appartementverbund

Kurzvorstellung Im stationären Bereich leben bis zu 6 männliche Jugendliche und junge Erwachsene in Einzel- und Zweiappartements in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander in einem Wohngebiet in Düsseldorf-Flingern. Der Alltag ist auf das Ziel der Verselbständigung ausgerichtet.  Die betreuten Jugendlichen sind üblicherweise im Rahmen einer Tagesstruktur z.B.  in unserem internen Schul- und Arbeitsangebot in Düsseldorf-Wittlaer, bei unserem Kooperationspartner, Jugendberufshilfe Düsseldorf oder weiteren externen Schul-, Arbeits-und Beschäftigungsangeboten angebunden. Zwischen dem Jugendlichen und dem Bezugsbetreuer werden konkrete Vereinbarungen über Kontaktpunkte und Aufgaben getroffen.  Eine Fachkraft ist im Rahmen einer Rufbereitschaft immer erreichbar. Sie setzt im Rahmen ihrer Arbeitszeit und der Hilfeplanung, aber auch in Absprache mit den Jugendlichen wirksame Kontaktpunkte und Anwesenheiten fest. Dass Kontaktbüro Vorort ist täglich zu fest gelegten Zeiten besetzt. Die weitere Betreuung verläuft über individuelle Absprachen. In dieser Betreuungsform kann einerseits Verselbständigung trotz Unterstützungsbedarfs sehr weitgehend umgesetzt werden, andererseits bietet sie auch die Möglichkeit sehr intensiver Zuwendung oder auch Zugriffs in Einzelfällen oder Krisen. Durch die feste Zuständigkeit einer Fachkraft im Bezugsbetreuungssystems in einem Kleinstteam sind hohe Kontinuität im Betreuungsverhalten und im pädagogischen Prozess realisierbar. Die indiviuduell ausgerichtete Führung ist sehr profiliert über Zuwendung, Beziehung und  Klarheit. Jugendlichen aus dem Grenzbereich der Betreuungsmöglichkeiten stationärer Jugendhilfe (Delinquenz, Drogengefährdung, Entweichung, Gruppen sprengende Auffälligkeiten, soziale Einschränkungen) bietet die Betreuungsform sowohl organisatorisch als auch durch die hier eingesetzten Fachkräfte bei passgenauer Hilfeplanung eine sehr effiziente und effektive Hilfe.. Die Bezugsbetreuer arbeiten vernetzt im Stadtteil und bieten Jugendlichen das Kennenlernen der verschiedenen Angebote vorort an

Zielgruppe und Ziele Aufgenommen werden männliche Jugendliche und junge Erwachsene ab 17 Jahren in der Verselbständigungsphase, die wohlwollende und auch kontrollierende Zuwendung und intensive Motivation, aber auch Freiräume und Autonomie wollen und verantworten können. Sie sollen, können und brauchen in (größeren) Gruppenstrukturen, aufgrund Ihrer Persönlichkeitsstruktur und/oder ihres Hilfebedarfs, nicht eingebunden werden.
Einige Jugendliche blicken bereits auf eine lange Jugendhilfekarriere zurück und sind nicht (mehr) in der Lage sich auf höher strukturierte Angebote im intensiveren Gruppenkontext einzulassen. Neben der Verselbständigung steht die (Re-)Integration in den Sozialraum als Perspektive nach einer Begleitung durch Jugendhilfe im Vordergrund.

Angebot Der Jugendliche erhält nach gemeinsamer Zielformulierung Unterstützung mit der Zielrichtung Verselbständigung und richtet sich nach den individuellen Bedarfen. Schwerpunkte bilden der Erwerb von hauswirtschaftlichen Kompetenzen (Zimmer- und Wäschepflege, …), dem Umgang mit Geldern (beim eigenständigen Lebensmitteleinkauf, …), der Verbesserung der sozialen Kompetenzen hinsichtlich persönlicher und beruflicher Perspektive. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit berufsorientierenden Maßnahmen, sowie Ausbildern, ebenso mit niedergelassenen Ärzten und Therapeuten und Behörden. Die WG bietet Grundversorgung und die Schaffung der Voraussetzungen für eine gesunde Lebensführung. Die Familienarbeit richtet sich nach den Wünschen und Bedürfnissen des jungen Heranwachsenden und dessen Familie und unterstützt den Ablösungsprozess

Personal Bei den MitarbeiterInnen handelt es sich um qualifizierte pädagogische Fachkräfte mit viel Berufserfahrung in der Jugendhilfe.

Zum Überblick über die erzieherischen Hilfen mit niedrigem Betreuungsaufwand

Fachbereichsleitung

Andreas Quabeck
Fon: 0211 4055 2122
Fax: 0211 4055 2411