Wohngemeinschaft (WG) Sprungbrett

Stationäre Wohngemeinschaft für männliche Jugendliche und junge Volljährige ab 17 Jahren (SGB VIII - im Einzelfall SGB XII) in Oberhausen

Kurzvorstellung In der Wohngemeinschaft leben zwei männliche Jugendliche oder junge Erwachsene. Der Alltag ist auf das Ziel der Verselbständigung ausgerichtet. Im Rahmen des Konzepts und des Personaleinsatzes ist die Wohngemeinschaft eng mit der benachbarten Wohngruppe Sprungbrett mit acht Plätzen vernetzt. Die Jugendlichen der WG Sprungbrett werden in der Regel zuvor in der Gruppe Sprungbrett begleitet und ziehen im Rahmen der abnehmenden Betreuungsdichte in die angegliederte "WG Sprungbrett".  Die Bewohner der Wohngemeinschaft sind im Rahmen einer Tagesstruktur in der Regel tagsüber in einer schulischen oder berufsbildenden Maßnahme oder in einer Werkstatt für angepasste Arbeit eingebunden. Die Betreuung ist dem Bedarf angepasst, richtet sich an den Zeiten der Tagesstruktur der jeweiligen Angebote aus und variiert daher. Die benachbarte stationäre Wohngruppe ist sieben Tage in der Woche über Tag und  Nacht durch Fachkräfte betreut und beaufsichtigt. Außerhalb der vereinbarten individuellen Kontaktzeiten der WG Bewohnern können diese sich jederzeit an die Mitarbeitenden der Gruppe Sprungbrett wenden. 

Zielgruppe und Ziele Das Angebot richtet sich an männliche Jugendliche und junge Erwachsene ab 17 Jahren, die  Orientierung beim Prozess des Erwachsenwerdens im Wohn- und Arbeitsbereich benötigen. Bei den jungen Menschen liegen Entwicklungsdefizite und Beeinträchtigungen in Form einer Intelligenzminderung im Grenzbereich Lernbehinderung, geistigen Behinderung, sowie seelischen Behinderungen/ Bedrohung vor. Das Angebot spricht außerdem die jungen Menschen an, die sich im Rahmen der Gruppenbetreuung stabilisiert haben und Fähigkeiten im Sinne der weiteren Verselbständigung erwerben, die mit reduzierter Präsenz der pädagogischen Fachkräfte gefestigt werden sollen. Der Wunsch nach altersentsprechender Verselbständigung und Unterstützung auf dem Weg zu einem eigenständigen Leben als Erwachsener stehen im Vordergrund.

Angebot Der Jugendliche erhält, nach gemeinsamer Zielformulierung, Unterstützung mit der Zielrichtung Verselbständigung, die sich nach dem individuellen Unterstützungsbedarf richtet. Schwerpunkte bilden der Erwerb von hauswirtschaftlichen Kompetenzen (Zimmer- und Wäschepflege, …), der Umgang mit Geldern (beim eigenständigen Lebensmitteleinkauf, …) sowie die Verbesserung der sozialen Kompetenzen hinsichtlich der persönlichen und beruflichen Perspektive. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit berufsorientierenden Maßnahmen, Ausbildern, niedergelassenen Ärzten und Therapeuten und Behörden. Die Familienarbeit orientiert sich an den Wünschen und Bedürfnissen der jungen Menschen und ihren Familien und unterstützt den Ablösungsprozess.

Personal Bei den MitarbeiterInnen handelt es sich um qualifizierte pädagogische Fachkräfte. Regelmäßige Teamsitzungen, Konzeptionsentwicklung, Supervision

Zum Überblick über die erzieherischen Hilfen mit niedrigem Betreuungsaufwand

Fachaufsicht

Heinz Josef Neunzig
Fon: 0211 4055 2121
Fax: 0211 4055 2411