Wohngruppe Sprungbrett

Verselbstständigungsgruppe für junge Männer ab 16 Jahre (SGB VIII - im Einzelfall SGB XII) in Oberhausen

Kurzvorstellung Im stationären Bereich leben bis zu 8 männliche Jugendliche und junge Erwachsene. Der Alltag ist auf das Ziel der Verselbständigung ausgerichtet. Das Konzept bietet auch die Möglichkeit der abnehmenden Betreuungsdichte, im Rahmen der angegliederten Wohngemeinschaft "WG Sprungbrett" mit zwei Wohnplätzen. Die Jugendlichen der Gruppe sind im Verlauf einer Tagesstruktur in der Regel von 8 bis 16 Uhr in einer schulischen oder berufsbildenden Maßnahme oder in einer Werkstatt für angepasste Arbeit eingebunden. Die Betreuung in der Gruppe ist dem Bedarf angepasst, richtet sich nach den Zeiten der Tagesstruktur der jeweiligen Angebote aus und variiert daher während der Woche. Am Wochenende umfasst die Betreuungszeit im stationären Angebot 24 Stunden. An 7 Tagen der Woche gibt es eine Nachtbereitschaft eines Mitarbeitenden in der Gruppe.

Zielgruppe und Ziele Das Angebot richtet sich an männliche Jugendliche und junge Erwachsene ab 16 Jahren (bis max. vollendetes 26. Lebensjahr), die Orientierung beim Prozess des Erwachsenwerdens im Wohn- und Arbeitsbereich benötigen. Bei den Heranwachsenden liegen Entwicklungsdefizite und Beeinträchtigungen in Form einer Intelligenzminderung, Grenzbereich Lernbehinderung und geistigen Behinderung vor. Das Angebot richtet sich zudem an junge Menschen die seelisch behindert oder von seelischer Behinderung bedroht sind. Der Wunsch nach altersentsprechender Verselbständigung und Unterstützung auf dem Weg zu einem eigenständigen Leben als Erwachsener stehen im Vordergrund. Des Weiteren richtet sich unser Angebot an junge Menschen, die mit einem Leben im betreuten Wohnen noch überfordert sind und Jugendliche, die aufgrund sozialer Entwicklung, Schulmüdigkeit oder geringer Orientierung keine eigene Zukunftsperspektive entwickeln konnten

Angebot Der Jugendliche erhält, nach gemeinsamer Zielformulierung, Unterstützung mit der Zielrichtung der Verselbständigung. Diese Unterstützung orientiert sich am Förderbedarf des einzelnen jungen Menschen. Schwerpunkte bilden der Erwerb von hauswirtschaftlichen Kompetenzen (Zimmer- und Wäschepflege, …), der Umgang mit Geldern (beim eigenständigen Lebensmitteleinkauf, …) sowie die Verbesserung der sozialen Kompetenzen hinsichtlich persönlicher und beruflicher Perspektive. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit Berufsorientierenden Maßnahmen, sowie Ausbildern, ebenso mit niedergelassenen Ärzten und Therapeuten und Behörden. Die Familienarbeit richtet sich nach den Wünschen und Bedürfnissen des jungen Heranwachsenden und dessen Familie und unterstützt den Ablösungsprozess. Im Rahmen abnehmender Betreuung ist der Wechsel unter Beibehaltung der Bezugspersonen in die angegliederte Wohngemenschaft mitzwei Plätzen als Weiterentwicklung möglich

Personal Bei den MitarbeiterInnen handelt es sich um qualifizierte pädagogische Fachkräfte. Regelmäßige Teamsitzungen, Konzeptionsentwicklung, Supervision

Zum Überblick über die erzieherischen Hilfen mit niedrigem Betreuungsaufwand

Fachaufsicht

Beate Thewes
Fon: 0211 4055 2131
Fax: 0211 4055 2411