Wohngruppe Kompass

Regelwohngruppe für Jungen ab 12 Jahren auf dem Campus Wittlaer

Kurzbeschreibung Jedem Bewohner steht neben Gemeinschaftsräumen, ein Einzelzimmer zur Verfügung. Ein Apartment, welches zum Zwecke der Verselbständigung genutzt wird, befindet sich in unmittelbarer Nähe der Wohngruppe. Die klaren Strukturen im Tagesablauf der Gruppe erleichtern Verhaltenskorrekturen und geben den Jungen Halt und Orientierung. Das Arbeiten und die Verlässlichkeit auf der Beziehungsebene tragen zum Gelingen von Kommunikationsprozessen bei. Aber auch die Förderung der Gemeinschaft und die Vermittlung wichtiger Grundlagen für ein Zusammenleben, ist ein wesentlicher Kern des pädagogischen Konzepts. Lebenspraktische Förderung und Anleitung zu sinnvoller Freizeitgestaltung sind weitere Schwerpunkte in der alltäglichen pädagogischen Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen. Der Gruppe stehen auch gruppenübergreifende Angebote eines Sport- und Freizeitpädagogen zur Verfügung.

Zielgruppe und Ziele Das Angebot der sozialpädagogischen Wohngruppe richtet sich vorzugsweise an schon ältere Kinder, die bei der Aufnahme nicht unerhebliche Verhaltensauffälligkeiten und zumeist auch schulische Probleme aufweisen. Ein zusätzlicher heilpädagogisch-therapeutischer Bedarf ist eher selten gegeben. Psychologische Leistungen werden bei entsprechendem Bedarf im Rahmen der Hilfeplanung organisiert, ggf. in Kooperation mit niedergelassenen Psychologen, kinder- und jugendpsychiatrischen Praxen oder Kinder- und Jugendpsychiatrien.
Die Förderung der Kinder/Jugendlichen sowie ihrer Familien soll entweder eine Rückführung in den elterlichen Haushalt ermöglichen oder in weiterführende Angebote zur Verselbständigung überleiten.

Angebot Eltern, Erziehungsberechtigte und andere wichtige Bezugspersonen sind Partner in der gemeinsamen Ausgestaltung der Hilfe. Klarheit in den Beziehungsstrukturen und die Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen unterstützen den pädagogischen Prozess.
Zur Beziehungsabklärung in der Familie und Unterstützung bei der Gestaltung angemessener Kontakte können dabei im Bedarfsfall auf flankierende Angebote der Familienberatung zurückgegriffen werden. Im Rahmen des regulären Leistungsentgelts können diese Leistungen jedoch nur in begrenztem Umfang angeboten werden. Bei erhöhtem Bedarf erfolgt die Abbildung als Zusatzleistung. Schulpflichtige Bewohner besuchen entweder öffentliche Schulen in der Region oder - bei entsprechendem Bedarf - die Private Förderschule der Graf-Recke- Stiftung auf dem Campus  (gesonderter Tagessatz). Nach Beendigung der Schulpflicht nehmen die jungen Menschen Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten in der Region wahr.

Personal 4,7 Stellen incl. Nachtbereitschaften; Personalschlüssel 1:1,70

Mehr Infos im Flyer

Zum Überblick über die stationären Regelangebote

Fachaufsicht

Dimitra Georgiou
Einbrunger Str. 84
40489 Düsseldorf
Fon: 0211. 4055-2124
E-Mail: d.georgiou@graf-recke-stiftung.de