Wohngruppe Doki

Therapeutische Intensivgruppe für gewaltgeschädigte Kinder von 6-12 Jahren auf dem Campus Hilden

Kurzvorstellung Die Behandlungsgruppe Doki befindet sich im ersten Stock eines zweigeschossigen Wohnhauses auf dem Campus in Hilden. Im Haus befinden sich auch noch die Behandlungsgruppen Kido und Talamod. Der Gruppe stehen auf 123,5 qm neben zwei Doppel- und einem Einzelzimmer ein Bereitschaftszimmer, ein sehr großzügiges Wohnzimmer mit offener Küche, zwei Bäder sowie Vorrats- und Wäschekammer zur Verfügung.

Die Behandlungsgruppe Doki ist ein Kooperationsmodell mit der KID gGmbH ( Kind in Düsseldorf). Als mögliche Anschlussversorgung der ausführlichst diagnostizierten Mädchen im KID bietet die Behandlungsgruppe Doki einen Platz für Kinder, deren Rückkehr in die Familie nach einer gezielten stationären Behandlung sinnvoll erscheint bzw. für Kinder die die Möglichkeit haben in gemeinsamer Arbeit mit dem Familiensystem einen alternativen Lebensmittelpunkt zu entwickeln.

Zielgruppe und Ziele Die Wohngruppe Doki bietet die Möglichkeit, den pädagogisch-therapeutischen Prozess, der durch die Arbeit im KID oder anderen diagnostischen Einrichtungen gestartet wurde, fortzusetzen. Ziel ist es, durch die Kontinuität der therapeutischen Arbeit mit dem Kind und seinem Herkunftssystem, in Verbindung mit dem Konzept der heilenden Erziehung (soziotherapeutisches Milieu), auch neue Prozesse in Gang zu setzen, die entweder eine baldige Rückführung des Kindes in das System ermöglichen oder die Familie befähigen, unterstützen und dabei begleiten, einen alternativen Entwurf für die Perspektive des Kindes zu entwerfen und umzusetzen. Wesentlich dabei ist, dass entscheidende Beziehungsaspekte zwischen Mutter/Vater und Kind geklärt werden und ein positiver Kontakt auch über ein sich möglicherweise veränderndes Rollenverständnis in der Familie erhalten bleibt. 

Angebot Die Behandlung der Kinder beschränkt sich nicht auf die einzeltherapeutische Arbeit mit dem Kind, sondern erstreckt sich auf den gesamten Alltag der Kinder in der Gruppe. Dieser ist so gestaltet, dass er die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes fördert und letztlich therapeutisch wirksam ist. Dem Kind wird ein sozialtherapeutisches Milieu geboten, in dem heilende und korrigierende Erfahrungen gemacht werden können. Das Hauptmedium ist die Beziehung zwischen dem Gruppenpädagogen und dem Kind. Die MitarbeiterInnen halten die Balance zwischen Gewähren und Probierenlassen auf der einen Seite und der konsequenten Darstellung von Realität und klaren Strukturen auf der anderen Seite. Wesentliche Aspekte der Arbeit mit dem Kind sind an dieser Stelle auch der Schutz der Integrität des Kindes durch Grenzsetzung gegenüber den Eltern und dem sozialen Umfeld sowie der Schutz vor weiterer Traumatisierung. 

Personal Sozialpädagogen, Erzieher, sysemische Familientherapeuten, Reit- und Freizeitpädagogen

Zum Überblick über die stationären Intensivangebote I

Fachaufsicht

Birgit Felithan
Horster Allee 5
40721 Hilden
Fon: 02103 571 2503
E-Mail: b.felithan@graf-recke-stiftung.de