Wohngruppe Ittertal

Wohngruppe mit interkulturellem Schwerpunkt für Jungen auf dem Campus Hilden

Kurzvorstellung Unabhängig von Konfession und Nationalität bieten wir Jungen ab dem 12. Lebensjahr einen strukturierten Lebensraum. Hierbei legen wir hohen Wert auf eine multikulturelle Guppenzusammenstellung mit dem Ziel, integrativ und multikulturell zu arbeiten und das Verständnis für verschiedene Kulturen zu wecken. Die Jungen können auf Grund eigener biografischer Erfahrungen, Bindungstörungen und/oder diverser Verhaltenauffälligkeiten nicht in ihrem bisheringen Umfeld verbleiben. Voraussetzung für eine Aufnahme ist, dass die Kinder/Jugendlichen sich auf eine Gruppenstruktur einlassen können.

Zielgruppe und Ziele Wir unterstützen die jungen Menschen in einer Atmosphäre der Annahme und Wertschätzung bei der Entwicklung einer realistischen Perspektive und gehen den gewählten Weg dann mit ihnen gemeinsam. Eine traumapädagogische Haltung mit tiefen Respekt für das, was die Jugendlichen schon erreicht haben, ermöglicht es ihnen, ihre Biografie zu akzeptieren und ihre Verhaltensweisen als normale Reaktion auf eine unnormale Biografie zu verstehen. Dadurch wird eine Verhaltensveränderung erst möglich.Themenbereiche und Ziele sind vor allem die Stärkung des Selbstwertgefühls, die Förderung von Beziehungs- und Kommunikationsfähigkeit und die Förderung sozialer Verhaltensweisen. Die Vermittlung geeigneter Werte und Normen dient als Orientierungshilfe. Die Entwicklung und Stärkung der Konfliktfähigkeit dient u.a. der Selbstbemächtigung und der Entwicklung eines realistischen Lebensentwurfes. Dazu ist es wichtig, ausweichende Verhaltensweisen als solche zu erkennen und bearbeiten. Das Leben in der multikulturellen Gruppenzusammensetzung spiegelt die Lebenswirklichkeit in Deutschland wider und dient dem Ziel einer gelebten Integration und dem Verständnis für andere Lebensentwürfe.

Angebot Die Mitarbeiter der Wohngruppe Ittertal richten ihre pädagogische Arbeit an den Problemen, Bedürfnissen und Fähigkeiten der Jugendlichen aus. Die Jungen werden in ihrer Individualität angenommen und entsprechend gefördert. Ihre Verhaltensweisen verstehen wir als Hilferuf oder erlernte Überlebensstrategie in Krisen und krank machenden Lebensumständen. Wir wecken bei den Kindern und Jugendlichen neue Interessen, entwickeln gemeinsam mit ihnen Perspektiven und helfen ihnen, eigene Fähigkeiten und Stärken zu entdecken und somit Vertrauen zu sich selbst zu fassen. Wir bauen Beziehungen zu den oftmals bindungsgestörten jungen Menschen auf, wahren aber auch professionelle Distanz bei gleichzeitig akzeptierender, verstehender und nicht konkurrierender Haltung gegenüber den Familien der Jungen. Die Gruppe bietet einen emotionalen Bezugsrahmen, der Zugehörigkeit vermittelt, und in dem selbstständige, eigenverantwortliche und sozialorientierte Handlungsweisen erprobt und erlernt, aber auch Defizite aufgearbeitet werden dürfen.

Personal Diplom-SozialpädagogInnen; ErzieherInnen, z.T. mit Migrationshintergund und Fremdsprachenkentnissen

Zum Überblick über die stationären Intensivangebote I

Fachaufsicht

Hans-Jürgen Fischer
Einbrunger Str 82
40489 Düsseldorf
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E-Mail: h.fischer@graf-recke-stiftung.de