Wohngruppe Diko

Intensivgruppe für Kinder ab 6 Jahren auf dem Campus Hilden

Kurzvorstellung Bei der Wohngruppe Diko handelt es sich um ein Intensiv II Angebot, das Platz für 7 Kinder und Jugendliche bietet. Der Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit liegt in der Alltagsbewältigung und Beziehungsgestaltung innerhalb eines annehmenden und verlässlichen Rahmens. Neben der Möglichkeit von externen Aufnahmen, stellt die Gruppe Diko eine Anschlussmaßnahme für die Behandlungsgruppen Kido, Talamod und Doki  dar für Kinder, deren Rückkehr in die Familie nach Ablauf des Behandlungszeitraums nicht sinnvoll erscheint, das Familiensystem im Leben des Kindes aber weiterhin eine teilnehmende und begleitende Rolle einnehmen sollte.

Zielgruppe und Ziele Bei der Wohngruppe Diko handelt es sich um eine mittel- bis langfristige Unterbringung innerhalb einer koedukativen Gemeinschaft. Ziel ist es, durch die Kontinuität der  Arbeit mit dem Kind im Rahmen des Konzeptes der heilenden Erziehung (soziotherapeutisches Milieu) erlittenen Traumatisierungen entgegen zu wirken und eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung zu fördern.
Durch den Verbleib im vertrauten Umfeld werden bei Kindern, die zuvor in den Behandlungsgruppen KiDo, Talamod und Doki auf demselben Gelände untergebracht waren und bei denen sich eine Rückkehr ins Elternhaus als nicht sinnvoll erweist, Therapie- und Beziehungsabbrüche sowie Schulwechsel vermieden und so Stabilität und Sicherheit vermittelt und Beheimatung erleichtert. Eine Aufnahme durch externe Anfragen ist ebenfalls möglich. Dabei bietet die Unterbringung auf dem weitläufigem Campus ein schützendes und naturnahes Umfeld.

Angebot Der pädagogische Alltag der Gruppe Diko ist so gestaltet, dass er die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes fördert und letztlich therapeutisch wirksam ist. Dem Kind wird ein sozialtherapeutisches Milieu geboten, in dem heilende und korrigierende Erfahrungen gemacht werden können. Das Hauptmedium ist die Beziehung zwischen dem Gruppenpädagogen und dem Kind. Die Mitarbeitenden halten die Balance zwischen Gewähren und Probierenlassen auf der einen Seite und der konsequenten Darstellung von Realität und klaren Strukturen auf der anderen Seite, wobei letzteres in zunehmenden Maße Gewicht erhält und so das Kind langfristig zur Ruhe kommen kann. Das Erleben einer altersangemessenen Normalität, im Sinne der Progression, steht nun vermehrt im Vordergrund. Einzeltherapeutische Angebote können weitergeführt oder installiert werden. Therapeutische Angebote innerhalb des Campus, wie das therapeutische Reiten und die kreative Körperarbeit, können bei Bedarf über Fachleistungsstunden angeboten werden

Personal Sozialpädagogen/innen und  Erzieher/-nnen

Zum Überblick über die stationären Intensivangebote II

Fachaufsicht

Birgit Felithan
Horster Allee 5
40721 Hilden
Fon: 02103 571 2503
E-Mail: b.felthan@graf-recke-stiftung.de