Wohngruppe Metzkausen

Stationäres Intensivangebot für Mädchen ab 12 Jahre in Mettmann-Metzkausen

Kurzvorstellung In der Wohngruppe leben bis zu sieben Mädchen im Alter von 13 bis ca. 18 Jahren, die von fünf pädagogischen Fachkräften betreut und begleitet werden. Zusätzlich unterstützt eine Hauswirtschaftskraft das Team.
Die Unterbringung ist als mittelfristige Hilfe zur Erziehung angelegt mit dem Ziel, entweder eine Rückführung in das Herkunftssystem oder eine Verselbständigung zu ermöglichen.
Grundlage ist die professionelle Beziehungsarbeit mit den Jugendlichen, die neben der Einzelfall- und Mentorenarbeit methodisch auch die Arbeit in und mit der Gruppe nutzt.
Auch die Arbeit mit dem Herkunftssystem ist Bestandteil unserer Betreuung.

Zielgruppe und Ziele Zu uns kommen Mädchen mit hohen Problembelastungen im familiären und außerfamiliären Umfeld. Sie zeigen vielfältige und gravierende Entwicklungsstörungen auf. Die Jugendlichen wurden in ihrem Lebensfeld oft emotionaler oder körperlicher Gewalt ausgesetzt, mit Drogen und Alkohol konfrontiert oder haben sexuellen Missbrauch und Vernachlässigung erfahren. Sie haben Überlebensstrategien entwickelt, die von der Gesellschaft als verhaltensauffällig und dissozial bezeichnet werden.
Unser Angebot richtet sich ebenfalls an Jugendliche nach einem Aufenthalt in der Kinder- und Jugendpsychiatrie.
Angestrebtes Ziel ist es, auf der Grundlage vorhandener Ressourcen Handlungsspielräume aufzuzeigen und zu erweitern, letztlich die Entwicklung zu einer selbst bestimmten und eigenverantwortlich handelnden Persönlichkeit zu ermöglichen.

Angebot Die Wohngruppe befindet sich nordwestlich des Stadtzentrums von Mettmann. Am Rande eines reinen Wohngebietes ist ein freier Blick über die Felder des Ortes möglich. Unser Objekt mit einer über drei Etagen verteilten Wohnfläche verfügt sowohl über vier gut ausgestattete Einzelzimmer und ein Doppelzimmer als auch über einen großzügigen Wohn-, Ess- und Küchenbereich, mehreren Badezimmer, zwei Dachterrassen und andere Räumlichkeiten.
Die im unteren Bereich liegenden Apartments bieten darüber hinaus die Möglichkeit, im Rahmen unseres Konzepts der Vorverselbstständigung weitere Jugendliche schrittweise an ein selbstständiges Wohnen heranzuführen. Im Rahmen der Verselbstständigung gibt es im Anschluss die Möglichkeit der sozialräumlichen Betreuung der Heranwachsenden in der eigenen Wohnung im Rahmen sozialpädagogisch Betreuten Wohnens SBW.
Die Hilfestellung erfolgt durch Alltagsstrukturierung und –bewältigung, durch eine sinnvolle Freizeitgestaltung, durch die Stärkung sozialer Kompetenzen unter Einbeziehung gruppendynamischer Prozesse sowie durch Familienarbeit und eine enge Zusammenarbeit mit den zuständigen Ämtern, Ärzten, Jugendämtern, Schulen und Kliniken.

Personal Die MitarbeiterInnen sind multiprofessionell qualifizierte pädagogische Fachkräfte.
Regelmäßige Teamsitzungen, Konzeptionsentwicklungen, Supervision.

Mehr Infos im Flyer

Zum Überblick über die stationären Intensivangebote II

Fachaufsicht

Heinz Josef Neunzig 
Einbrungerstr. 82 
40489 Düsseldorf
Fon: 0211 4055 2121
Fax: 0211 4055 2411
E-Mail: h.neunzig@graf-recke-stiftung.de