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Coronavirus: Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Warum sollte man sich gegen COVID-19 impfen lassen?

Eine Impfung gegen COVID-19 trägt sowohl zum individuellen Schutz als auch zur Eindämmung der Pandemie bei. Effektive und sichere Impfungen können einen entscheidenden Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten und werden es ermöglichen, Kontaktbeschränkungen mittelfristig zu lockern. Zunächst muss jedoch ein Großteil der Bevölkerung eine Immunität gegen das Virus entwickelt haben. Durch die Impfung wird eine relevante Bevölkerungsimmunität ausgebildet und das Risiko schwerer COVID-19 Erkrankungen sehr stark reduziert.

Gibt es eine Impfpflicht?

Die Corona-Schutzimpfung ist freiwillig.

Wem soll ein COVID-19-Impfstoff zuerst angeboten werden?

Aufgrund begrenzter Impfstoffverfügbarkeit kann die Impfung zunächst nur bestimmten Personengruppen angeboten werden, die ein besonders hohes Risiko für schwere oder tödliche Verläufe einer COVID-19-Erkrankung haben oder die beruflich entweder besonders exponiert sind. Dies sind folgende Personengruppen: Bewohnerinnen und Bewohner von Senioren- und Altenpflegeheimen, Personen im Alter von 80 Jahren oder älter, Pflegepersonal in der ambulanten und stationären Altenpflege, anderes in Senioren- und Altenpflegeheimen tätiges Personal mit Kontakt zu Bewohnerinnen und Bewohnern.

Wie sicher ist ein neuer COVID-19-Impfstoff?

Ein Impfstoff wird erst nach ausreichender Überprüfung auf den Markt gebracht. Nach seiner Marktzulassung erfolgt eine ständige Kontrolle zum Erfassen von Wirksamkeit und möglichen Nebenwirkungen. Nebenwirkungen und Impfreaktionen werden in Deutschland zentral – und Herstellerunabhängig – vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) erfasst. Durch die Zusammenfassung von nationalen und internationalen Beobachtungen kann sichergestellt werden, dass auch Risiken von Impfstoffen erfasst werden, die so selten sind, dass sie erst bei einer sehr großen Anzahl durchgeführter Impfungen sichtbar werden. Die klinischen Studien zur Verträglichkeit, Sicherheit und Wirksamkeit der Impfstoffe wurden in drei Studienphasen überprüft. Vor allem die klinischen Prüfungen der Phase 3 wurden sehr breit angelegt. Die Qualitätsanforderungen im europäischen Zulassungsverfahren sind sehr hoch.

Wie wirksam ist die Impfung?

Für eine vollständige Immunisierung sind mit dem mRNA-Impfstoff von BioNTech zwei Impfstoffdosen im Abstand von 21 Tagen notwendig. Der ausreichende Impfschutz beginnt sieben Tage nach der zweiten Impfung. Nach derzeitigem Kenntnisstand sind etwa 95 von 100 geimpften Personen vor einer Erkrankung geschützt.

Wie lange hält dieser Schutz an?

Dies ist derzeit noch nicht bekannt. Da der Schutz nicht sofort nach der Impfung einsetzt und auch nicht bei allen geimpften Personen vorhanden ist, ist es auch trotz Impfung notwendig, dass Sie sich und Ihre Umgebung schützen, indem Sie die Hygiene Regeln, wie das Tragen des Mund-Nasen Schutzes oder die Abstandsregeln beachten.

Wer soll nicht geimpft werden?

Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren, für die der Impfstoff aktuell nicht zugelassen ist, sollen nicht geimpft werden. Da noch nicht ausreichende Erfahrungen vorliegen, ist die Impfung in der Schwangerschaft und Stillzeit derzeit nur nach individueller Risiko-Nutzen-Abwägung empfohlen. Wer an einer akuten Krankheit mit Fieber über 38,5°C leidet, soll erst nach Genesung geimpft werden. Eine Erkältung oder gering erhöhte Temperatur (unter 38,5°C) ist jedoch kein Grund, die Impfung zu verschieben. Bei einer Überempfindlichkeit gegenüber einem Impfstoffbestandteil sollte nicht geimpft werden: Der Impfärztin oder dem Impfarzt sollte vor der Impfung unbedingt mitgeteilt werden, wenn eine zu impfende Person Allergien hat.

Quellen und weitere Infos: Robert Koch-Institut (https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html) und das offizielle Aufklärungsblatt zur Schutzimpfung.

Wann und wo finden in der Graf Recke Stiftung Impfungen gegen das Coronavirus statt?
Die Impfungen gegen das Coronavirus beginnen im Januar 2021. Erste Informationen dazu unter https://www.graf-recke-stiftung.de/coronavirus/coronavirus-infos-rund-ums-impfen

Wie kümmert sich die Graf Recke Stiftung um die Notfallplanung?
Wir haben einen Pandemie-Projektstab eingerichtet. In jedem Geschäftsbereich gibt es Koordinatoren. Vorstand, Geschäftsbereichsleiter sowie der Pandemie-Koordinator stimmen sich jeden Mittag in einer Telefonkonferenz ab.

Wo finde ich Hinweise zum Umgang mit Corona?
Wir haben für Sie alle Dokumente zur betrieblichen Pandemieplanung Qualitäts-Handbuch abgelegt. Der Zugang findet sich unter https://graf-recke-stiftung.orgavision.com/lesen. Bei konkreten Fragen wenden Sie sich gern an Ihren Vorgesetzten.

Wen soll ich mit Fragen und Anregungen ansprechen?
Sprechen Sie gern mit Ihrem oder Ihrer Vorgesetzten.

An wen kann ich mich wenden, wenn mir die Ausbreitung des Coronavirus Angst macht?
Mitarbeitenden der Graf Recke Stiftung stehen zwei Anlaufstellen zur Verfügung, an die sie sich mit ihren Sorgen oder ihrer Angst wenden können. Der Vorstand ermutigt alle Mitarbeitenden, die den Wunsch nach Austausch in diesen Zeiten haben, diese Angebote wahrzunehmen. Hier gibt es weitere Infos.

Gibt es bereits Erkrankungen in der Graf Recke Stiftung?
Den aktuellen Stand melden wir laufend hier auf unserer Infoseite.

Wie gehe ich mit meiner Urlaubsplanung in Coronazeiten um?
Wer aus einem Corona-Risikogebiet zurück in die Bundesrepublik Deutschland möchte, muss zuhause zunächst in eine zweiwöchige Quarantäne. Infos für Mitarbeitende dazu hier in unserem Intranet (nur interner Zugriff).

Wenn eine Ausgangssperre kommt, wie komme ich dann zur Arbeit?
Unabkömmlichkeitsbescheinigungen werden durch die jeweils zuständigen Verantwortlichen in den Bereichen ausgestellt.

Ist die Zahlung der Gehälter sichergestellt?
Ja. In den Verwaltungen sind dazu alle notwendigen Maßnahmen ergriffen worden.

Was wird getan, damit die Politik die besondere Situation der sozialen Träger berücksichtigt?
Die Diakonie, die anderen Wohlfahrtsverbände und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege setzen sich sehr dafür ein, dass auf allen Ebenen der Politik bis hin zur Bundeskanzlerin die besondere Situation Beachtung findet. Vorstand, die Leitungen der Geschäftsbereiche und Tochterunternehmen sind im täglichen Kontakt mit den Entscheidern vor Ort.

Wie ist die Graf Recke Stiftung mit Schutzausrüstung ausgestattet?

Die Ausstattung mit Schutzausrüstung, insbesondere mit FFP 2-Masken und Desinfektionsmitteln, hat sich nach anfänglichem Engpässen sehr entspannt. Die Graf Recke Stiftung ist hier sehr gut ausgestattet.

Besteht in der Graf Recke Stiftung eine vollständige Maskenpflicht?

Aufgrund der zum 27. April 2020 in Nordrhein-Westfalen in öffentlichen Bereichen geltende Maskenpflicht stattet die Graf Recke Stiftung alle Mitarbeitenden so aus, dass sie Mund-Nasen-Schutz-Tücher jederzeit bei Bedarf tragen können. Hinweise zum Umgang mit der Maskenpflicht regelt die Betriebliche Pandemieplanung im QM.

Was kann man als Mund-Nasen-Bedeckung tragen?
Alternativ zum Mundnasenschutz (MNS) kann auch selbstgenähte dreilagige Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. In den Senioreneinrichtungen der Graf Recke Wohnen & Pflege gilt mittlerweile die Pflicht zum Tragen einer dicht sitzenden Schutzmaske der Filterklassen FFP 2 oder FFP 3.

Warum sollte man eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen?
Durch eine Mund-Nasen-Bedeckung werden Tröpfchen, die man beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt, abgefangen. Das Risiko, eine andere Person durch Husten oder Niesen anzustecken, wird verringert. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist also vor allem Fremdschutz. Durch das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung schützen wir vor allem unsere Bewohner und andere Mitarbeitende.

Warum soll ich eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn ich gesund bin?
Nicht jeder Infizierte bemerkt, dass er krank ist. Durch das Tragen einer Bedeckung kann vermieden werden, dass unentdeckt Infizierte andere Menschen anstecken.

Muss ich noch Abstand zu Mitarbeitenden halten, wenn ich eine Mund-Nasen-Bedeckung trage?
Alle Mitarbeitenden halten untereinander bei Gesprächen grundsätzlich zwei Meter Abstand zueinander. Auch die weiteren Hygienemaßnahmen dürfen nicht vernachlässigt werden.

Wie trage ich die Mund-Nasen-Bedeckung richtig?
Um die Risiken, die auch durch Falschbenutzung ausgehen, zu minimieren, ist es wichtig, sich mit dem eingesetzten Material und der konkreten Handhabung zu beschäftigen. Hierzu gibt es eine Anleitung im QM-Programm Orgavision.

Stand: 10. Januar 2021