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Besuche gemeinsam ermöglichen: Graf Recke Wohnen & Pflege bittet alle Beteiligten um konstruktive Zusammenarbeit

|   Stiftungsverbund

In einem Anschreiben an ihre Bewohner und deren Angehörige wirbt der Geschäftsbereichsleiter der Graf Recke Wohnen & Pflege, Joachim Köhn, um Verständnis und Zusammenarbeit, um die ab Sonntag wieder erlaubten Besuche in den Pflegeeinrichtungen zu ermöglichen und gut zu organisieren. "Dies ist für uns nur leistbar und möglich, wenn wir hierzu klare Regelungen mit Ihnen zu zeitlichen Absprachen und Ablauf treffen. Wir bitten Sie deshalb ausdrücklich um konstruktive Zusammenarbeit und Unterstützung und Einhaltung unserer Regelungen."

Mit Aufhebung des vom zuständigen Landesminister im März verhängten "generellen Besuchsverbots" in Pflegeeinrichtungen im März ab kommenden Sonntag, 10. Mai, werden bei Bewohnern und Angehörigen hohe Erwartungen geweckt, zumal am 10. Mai auch der jährliche "Muttertag" ausgerufen ist. Die Besuchsmöglichkeit ist jedoch mit strengen Vorgaben und Abstands- und Hygieneregeln verbunden.  Dazu gehören sowohl eine Erfassung der Daten der Besucher als auch ein Gesundheitsscreening inklusive Temperaturmessung. Erst danach ist ein Zutritt erlaubt.

Zugelassen sind maximal zwei Besucher pro Bewohner. Generell untersagt ist der Zutritt allen Personen mit Symptomen, die den Verdacht auf eine Coronainfektion nahelegen, für Menschen, die gar positiv auf das Virus getestet sind oder auch innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einer erkrankten beziehungsweise positiv getesteten Person hatten.

Der Besuch nach vorheriger Absprache findet unter strenger Einhaltung von Hygiene-  und Schutzmaßnahmen im Außenbereich der Einrichtungen statt. Dabei gibt es strikte Abstandsregeln. Die Besuchsdauer ist auf maximal 20 Minuten pro Besuch und Tag begrenzt.

Wo dies ethisch, sozial oder medizinisch geboten erscheint, können Ausnahmen gemacht werden. So kann nach Prüfung und Genehmigung durch die Einrichtungsleitung ein Besuch durch ausschließlich eine Person innerhalb der Einrichtung in einem separaten Raum stattfinden. Hierzu, so teilt die Graf Recke Wohnen & Pflege mit, ist jeweils im Vorfeld durch Anfrage der Bedarf und Grund zu klären.

Spontanbesuche sind in dieser Zeit keinesfalls möglich, heißt es weiter. Besuche können nur nach abgesprochener konkreter Terminierung und Vorankündigung stattfinden. "Insbesondere können Sie uns helfen, wenn Sie selbst darauf achten, Besuchszeiten kurz zu halten und auf möglichst wenige einzelne Tage zu beschränken", appellieren die Verantwortlichen der Einrichtungen an alle Beteiligten. Nur so könne man den vielen Bewohnern und ihren Angehörigen gerecht werden.

"Wir waren in den vergangen, oft schweren Wochen mit der Umsetzung unserer Maßnahmen sehr erfolgreich und haben es bisher geschafft, dass in unseren Einrichtungen keine Bewohnerin und kein Bewohner mit dem SARS-CoV-2 Virus infiziert wurde, erkrankte oder an einer Covid-19 Erkrankung verstorben ist. Diesen Erfolg wollen wir keinesfalls leichtfertig verspielen", betont Geschäftsbereichsleiter Joachim Köhn. "Unser Personal arbeitet seit vielen Wochen in einer absoluten Ausnahmesituation." Mit der nun eingeführten Besuchsregelung entstehe eine weitere zusätzlich zu bewältigende Aufgabe, die auch mit Blick auf das zur Verfügung stehende Schutzmaterial sowie zeitlich, logistisch und personell bewältigt werden müsse.

Bei alledem ist Geschäftsbereichsleiter Joachim Köhn aber noch eines wichtig: "Wir freuen uns für unsere Bewohnerinnen und Bewohner und deren Angehörigen über diese aktuelle Möglichkeit eines Besuchs!"

Die Einrichtungen der Graf Recke Wohnen & Pflege sind zu erreichen von 9 bis 16 Uhr:

Dorotheenviertel Hilden (Haus Ahorn, Haus Buche, Haus Linde), Tel. 02103/571-4400

Walter-Kobold-Haus in Düsseldorf-Wittlaer, 0211/4055-4090

Seniorenzentrum Zum Königshof in Düsseldorf-Unterrath, 0211/4055-4300

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