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Mit Sicherheit ein Erfolg: Besuchswochenende in den Seniorenheimen

|   Stiftungsverbund

Ein Grund zur Freude, für die Einrichtungen aber auch eine Herausforderung war am Wochenende die Aufhebung des generellen Besuchsverbots in stationären Einrichtungen, die kurzfristig sogar schon am Samstag statt erst am Sonntag vom NRW-Gesundheitsministerium verkündet wurde. Die Bilanz des Muttertagswochenendes fiel dann aber sehr positiv aus – dank der aufwändigen Vorbereitung durch das Personal und die kooperativen Besucher.

"Es waren eine Fülle von Maßnahmen vonnöten, um diese Besuche unter weiterhin strengen Abstands- und Hygieneregeln zu ermöglichen", erklärt Pandemiekoordinator Marek Leczycki. Das Konzept für die fünf Häuser der Graf Recke Wohnen & Pflege in Düsseldorf und Hilden umfasste eine umfangreiche Information der Besucherinnen und Besucher über die einzuhaltenden Maßnahmen und ein Gesundheitsscreening beim Einlass. Alle Gäste mussten sich namentlich anmelden und in einem Warte- und Schleusenbereichen warten, bevor sie dann an eigens für die Besuche eingerichteten Orten – drinnen und draußen – ihre Verwandten treffen konnten. "Die Besuche verliefen ruhig, es gab wenige unangemeldete Besuche und nur ganz wenige, die wir deshalb leider nach Hause schicken mussten", berichtet Marek Leczycki. Die Telefone stünden auch am Anfang der neuen Woche nicht still, um weitere Besuchstermine zu vereinbaren, aber der Pandemiekoordinator zieht eine positive Bilanz: "Wir haben uns gut vorbereitet und können sagen: Es war ein Erfolg. Wir konnten die Besuche möglich machen, ohne unsere hohen Sicherheitsstandards herunterzufahren."

Auch Jürgen Büstrin, Geschäftsführer des Seniorenheims Haus Berlin in Neumünster, wo bereits ab Mittwoch wieder Besuche vor Ort möglich waren, war mit der Woche im Zeichen des Muttertags zufrieden: "Das lief sehr koordinativ und seitens der Besucher auch mit einer hohen Achtung vor dem Pflegepersonal ab, das hierfür ja einen erheblichen Aufwand betreibt." Und auch im Heilpädagogischen Verbund, für dessen Wohnhäusern das Besuchsverbot und dessen Aufhebung in Nordrhein-Westfalen zum Wochenende ebenso galt, bilanzierte Geschäftsbereichsleiter Reimund Weidinger: "Die Angehörigen haben sich weitgehend an die Regeln gehalten und wir haben insgesamt gute Erfahrungen gemacht."

Einig sind sich die Verantwortlichen, dass das zurücliegende Wochenende eine "ad-hoc-Maßnahme" gewesen sei, bei der zunächst vor allem die Schutzmaßnahmen im Vordergrund standen. Diese gelten nach wie vor, aber für die weitere Ausgestaltung der Besuche regt Joachim Köhn, Leiter der Graf Recke Wohnen & Pflege, an, die kurzfristig sehr funktional eingerichteten Besuchsmöglichkeiten durch dekorative Maßnahmen noch etwas ansprechender zu gestalten.

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