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Begrüßung durch den Finanzvorstand Petra Skodzig

Sehr geehrter Herr Stadtdirektor Hintzsche (?), sehr geehrte Vertreterinnen und Vertreter der Parlamente in Stadt, Land, Bund, Kirche und Diakonie, sehr geehrte Geschäfts- und Kooperationspartner sowie Freunde und Förderer unserer Stiftung, liebe Frau Depew, lieber Herr Sterzik, lieber Herr Präses Dr. Nockelmann, liebe Mitarbeitende, gemeinsam mit meinem Vorstandskollegen Herrn Pfarrer Markus Eisele, heiße ich Sie herzlich willkommen zu unserem diesjährigen Neujahrsempfang, der - wie in den Vorjahren - unter der Überschrift unseres Jahresthemas steht.

Digitaler Wandel

2019 haben wir das Thema Digitaler Wandel aufgerufen. Der Digitale Wandel ist, wie eigentlich immer bei gesellschaftlichem Wandel, etwas, das geschieht, nicht aufzuhalten zu sein scheint. Auch wenn er menschengemacht ist: Er erscheint wie eine Naturgewalt. So auch die Digitalisierung. Die Welt hat sich verändert. Wir sind umgeben von neuer Technik und auch neuen Begriffen: E-Community, E-Company, E-Marketplace. E-Commerce, E-Shop, E-Learning. E-Procurement. (Man ist geneigt zu hinterfragen, was künftige Generationen eigentlich unter einem I-Tüpfelchen verstehen werden.) Der Digitale Wandel, er macht unser Leben an vielen Stellen einfacher. Und anstrengender. Ein Widerspruch? Nein, denn so wie die heutige Technik vieles einfacher macht, beschleunigt sie Austausch und Kommunikation in einer Weise, die auch zu Stress führt. Digitaler Wandel sorgt für eine enorme Verdichtung: Am Arbeitsplatz. Im Privatleben. Wir tragen immer mehr Informationen, Nachrichten und damit auch Erwartungen mit uns herum, auf immer kleineren Geräten, jederzeit verfügbar, mit dem Gefühl, immer erreichbar zu sein, nie abgeschirmt.

Auch unsere Arbeit verdichtet sich, je mehr E-Work stattfindet. Das E scheint für Eile zu stehen. Die Digitalisierung sorgt dafür, dass Arbeitsprozesse immer schneller von der Hand gehen. Aber führt das dazu, dass wir weniger arbeiten? Nein, das tut es nicht. Doch wollen wir nicht in Kulturpessimismus verfallen. Gesellschaftlicher Wandel hat viele Aspekte, wir wollen die positiven nutzen. Und die wollen wir mit unserem Jahresthema herausarbeiten.

Gastredner und musikalische Begleitung

Wir haben als Impulsreferenten heute geballte digitale Kompetenz eingeladen: Frau Sabine Depew, Diözesan-Caritasdirektorin des Bistums Essen und Herrn Christian Sterzik, Projektkoordinator "Kirche im digitalen Wandel“ der Ev. Kirche in Deutschland, werden uns aus ihrer Expertensicht überaus interessante Einblicke verschaffen. Dafür schon jetzt ein ganz herzlicher Dank und ein herzliches Willkommen! Denn bei aller Digitalisierung bleibt eines immer wichtig: Sich treffen und von Angesicht zu Angesicht miteinander sprechen. Keine smarte Technik ersetzt, so hoffe ich jedenfalls, jemals Veranstaltungen wie diese. Ich freue mich deshalb, dass Sie, heute zu unserem Neujahrsempfang gekommen sind, und freue mich auch auf unsere Gespräche im Anschluss, wenn wir uns im benachbarten Walter-Kobold-Haus treffen. Mit großer Freude begrüße ich auch unsere beiden Künstler, Jiyoon Lee und Ben Kim, zwei junge Ausnahmetalente von wachsendem internationalen Ruf, die heute Morgen aus Berlin zu uns gekommen sind und die unseren Neujahrsempfang mit ihrer wunderbaren Musik bereichern. Die musikalische Einstimmung in unsere Veranstaltung konnten wir schon erleben und auf zwei weitere Stücke dürfen wir uns im Verlauf unseres Neujahrsempfangs noch freuen. Einen schönen Neujahrsempfang uns allen.

Düsseldorf, 19-01-31