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Coronavirus: Prävention und Gelassenheit

|   Stiftungsverbund

Das Coronavirus beschäftigt naturgemäß auch die Graf Recke Stiftung. Zur Erarbeitung und Umsetzung geeigneter präventiver Maßnahmen hat der Vorstand einen Stab zur Bearbeitung des Themas einberufen.

"Aktuell handelt es sich ausnahmslos um vorbeugende Maßnahmen", erklärt Finanzvorstand Petra Skodzig. In der Graf Recke Stiftung gebe es bisher keinen bestätigten Corona-Krankheitsfall. Es gehe also jetzt vor allem darum, alle nicht unbedingt notwendigen Kontakte zu vermeiden und damit Infektionsketten zu unterbrechen. "Wir tun alles, um den Normalbetrieb aufrechtzuerhalten", so Skodzig. Im Vordergrund stehe dabei die Versorgung und Betreuung unserer Klienten. "Aber wir wollen auch die Verwaltungen schützen und handlungsfähig halten."

Zentrales Organ der betrieblichen Pandemie-Planung ist der Anfang März einberufene Projektstab um Pandemie-Koordinator Marek Leczycki. Leczycki ist Leiter des Seniorenzentrums Zum Königshof in Düsseldorf-Unterrath und war zuvor Qualitätsmanager der Graf Recke Wohnen & Pflege. Der Pandemie-Koordinator rät zur Gelassenheit: "Natürlich ist nicht auszuschließen, dass sich Mitarbeitende in häusliche Quarantäne begeben müssen oder auch Systeme oder Einrichtungsteile betroffen sind. Aber die eingeleiteten Präventivmaßnahmen sollen genau das vermeiden helfen." Im Falle einer Infektion von Mitarbeitenden und Bewohnern sei die Stiftung in enger Abstimmung mit den Behörden und entlang der Empfehlungen der Ämter und des Robert Koch-Instituts gut aufgestellt, "um schnell, klar und eindeutig auf neue Situationen zu reagieren", so Leczycki weiter.

Markus Eisele, Theologischer Vorstand, entdeckt neben den vielen dramatischen Corona-Schlagzeilen auch "ein paar gute und schöne Nachrichten: Es gibt viel Solidarität. Ich treffe auf Menschen, die mit den Betroffenen mitfühlen. Menschen stehen zusammen und helfen einander. Auch wer selbst gesundheitlich nicht vorbelastet ist, nimmt Rücksicht und tut alles, damit Vorerkrankte und Menschen im Alter nicht gefährdet werden."

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