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30-Jähriges Geburtstagskind im Dorotheenviertel

|   Wohnen & Pflege

Hilden, 29.09.2017 - 30 Jahre alt ist jetzt das Haus Buche im Dorotheenviertel in Hilden. Gefeiert wurde der runde Geburtstag mit Musik, Tanz und eine Grußwort der Bürgermeisterin. Rund ums Haus wird in den nächsten Jahren ein besonderes Wohnviertel für Menschen mit schwerer Demenz entstehen.

Das heutige Haus Buche, eine von drei Senioreneinrichtungen auf dem Areal der Graf Recke Stiftung in Hilden, wurde 1987 aus zwei Jugendhäusern des damaligen Dorotheenheims mit einem Atrium in der Mitte als Pflegeheim umgebaut. Heute wohnen 54 Seniorinnen und Senioren in dem Haus am Waldrand des Dorotheenviertels in Hilden. Die Einrichtungen gehören seit 2003 zur Graf Recke Stiftung.

Traditionell geht es in den Häusern des Dorotheenviertels sehr musikalisch zu und feierliche Anlässe werden hierfür gern genutzt. Bewohner, Angehörige und Mitarbeitende genossen die Beiträge unter anderem des Bewohnerchores. Bürgermeisterin Birgit Alkenings, gern und häufig gesehener Gast im Dorotheenviertel, betonte in ihrem Grußwort, dass die Häuser der Graf Recke Stiftung in Hilden bei feierlichen Anlässen offenbar immer auf gutes Wetter setze könne. 

Das Dorotheenviertel befindet sich auf der Horster Allee in Hilden. Auf dem Gelände des ehemaligen Dorotheenheim e.V. befinden sich drei Seniorenzentren, das Haus Linde, das Haus Buche und die geschlossene Facheinrichtung Haus Ahorn. Neben dem Haus Buche befinden sich auf dem von Grünflächen und Wäldern umgebenen Areal das Haus Linde mit 58 Pflegeplätzen und die geschlossene gerontopsychiatrische Einrichtung Haus Ahorn mit 119 Plätzen. In der Nachbarschaft leben Kinder und Jugendliche in Wohngruppen der Graf Recke Erziehung & Bildung. 

Für das gesamte Areal der Graf Recke Stiftung an der Horster Allee in Hilden ist in den nächsten Jahren eine komplette Umgestaltung geplant. Dann wird es dort ein spezielles Wohnviertel für Menschen mit schwerer Demenz geben. Das Konzept des Dorotheenviertels stellt die Teilhabemöglichkeiten der heute im Haus Ahorn lebenden Menschen in den Mittelpunkt, denen durch einen richterlichen Beschluss die alleinige Teilhabe in der Öffentlichkeit entzogen wurde. Im Mittelpunkt des künftigen Konzeptes stehen die Betreuung und Versorgung in Hausgemeinschaften, und ein Infrastrukturspange mit einer Kapelle, Gemeinschaftsräumen, einem Friseur, einer Therapie- und einer Arztpraxis, einem Restaurant, Café und einem Einkaufsladen als Verbindung zur nicht-geschlossenen Welt des Dorotheenviertels in Hilden.

Seite des Dorotheenviertels in Hilden 

 

 

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