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Das Atrium: Anlaufstelle für psychisch belastete Migranten

|   Sozialpsychatrie & Heilpädagogik

In direkter Bahnhofsnähe in Düsseldorf gibt es jetzt eine Anlaufstelle für psychisch belastete Menschen mit Migrationshintergrund. Die Graf Recke Sozialpsychiatrie & Heilpädagogik koordiniert die Angebote im Atrium mit Kooperationspartnern.

Diese Woche wurde offiziell die Kontakt- und Begegnungsstelle für psychisch belastete Migrantinnen und Migranten mit dem Namen „Atrium“ eröffnet. Die in der Nähe des Hauptbahnhofes von Düsseldorf Anlaufstelle bietet mit ihren Angeboten Menschen mit Migrationshintergrund einen leichteren Zugang zu bestehenden Angeboten der gemeindepsychiatrischen Versorgung. Die Graf Recke Sozialpsychiatrie & Heilpädagogik koordiniert dort mit dem Sozialpsychiatrischen Kompetenzzentrum Migration (SPKoM) und der Psychiatriekoordinatorin der Stadt Düsseldorf die gemeinsamen Aktivitäten.

Die Veranstaltung wurde durch den Stadtdirektor Burhard Hintzsche eröffnet, der die Kooperation zwischen dem Gesundheits- Kultur,- Integrations- und Migrationsamt sowie der Graf Recke Stiftung und den anderen Trägern der Sozialpsychiatrischen Zentren anerkennend hervorhob. Eingerahmt wurde die Veranstaltung von einem interkulturellen Programm.

Hintergrund

Aufgrund der Kombination von psychologischen und rechtlich sozialen Fragen reichen standardisierte Behandlungskonzepte für Menschen mit Migrationsgeschichte alleine nicht aus. Auch kann es besondere Tabus aus der Herkunftsgesellschaft geben, die zum Hindernis werden können. Hier setzt das niederschwellige Angebot des Atriums an.

Mehr zum Thema hier in unserem Unternehmensmagazin recke:in 3/2018: Hilfe in der Fremde.

 

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