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»Mathildes Spielekiste« in Grafenberg eröffnet

|   Sozialpsychatrie & Heilpädagogik

Düsseldorf, 15.02.2018 – Nach Umbau und mit neuem Glanz ist der Spielwarenladen der Graf Recke Stiftung »Mathildes Spielekiste« am Donnerstag in Düsseldorf feierlich eröffnet worden.

»Mit der Rundum-Erneuerung setzen wir ein klares Zeichen, um Menschen mit Teilhabeeinschränkungen auf dem Weg zu einer inklusiveren Gesellschaft noch besser einzubinden«, sagte Finanzvorstand Petra Skodzig bei der Eröffnung in der Grafenberger Allee 341. In Mathildes Spielekiste, die nun auch ein Lesecafé hat, bieten die Klienten des Sozialpsychiatrischen Verbunds innerhalb der Arbeitstherapie eine große Auswahl hochwertiger Spielwaren an. »Der Spielwarenladen hat eine wichtige Funktion als Bindeglied in den Stadtteil und ist ein zentrales Element der Teilhabe für unsere mitarbeitenden Klienten«, ergänzte Petra Skodzig. Der Laden hatte seit Januar geschlossen und trug bisher den Namen SchauSpielHaus. 

Der Theologische Vorstand der Graf Recke Stiftung, Pfarrer Markus Eisele, verwies in seiner Andacht zur Eröffnung auf das Bibelwort von Jesus Christus: »Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nichts ins Himmelreich kommen«. Daher passe es gut, dass die Graf Recke Stiftung Menschen zum Spielen anstiften wolle und fügte hinzu: »Ich freue mich, dass wir mit Mathildes Spielekiste als inklusives Angebot Menschen, kleine und große, ein bisschen vom verspielten Himmelreich auf Erden zugänglich machen.« Auch für Reimund Weidinger, Leiter des Geschäftsbereiches Sozialpsychiatrie und Heilpädagogik, war dies ein besonderer Tag: »Es war an der Zeit für einen frischen Rundum-Anstrich und lädt nun noch mehr zum Staunen, Spielen und Verweilen ein.« Den Laden gibt es seit 1998.

Der in einer Projektgruppe entwickelte neue Name und das in Zusammenarbeit mit dem Grafiker Jan van der Most entstandene Logo nehmen Bezug auf die Bestimmung des Spielwarengeschäfts. »Die Spielekiste sorgt bei Kindern für Wiederkennung der eigenen Spielekiste und weckt bei Erwachsenen Erinnerungen an die eigene Kindheit«, erklärte Reimund Weidinger. Mit dem Zusatz »Mathildes« erhält das Spielwarengeschäft nicht nur eine individuelle Note, sondern nimmt auch Bezug auf die Gräfin Mathilde von der Recke-Volmerstein, Gattin des Gründervaters der Graf Recke Stiftung und selbst eine maßgebliche Person in der Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des heutigen Sozialunternehmens.

Dieser Text ist für die redaktionelle Verwendung freigegeben.

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