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Nordrhein-Westfalens erster Rollatorpark eröffnet

|   Wohnen & Pflege

Düsseldorf, 25.4.2018 - Die Graf Recke Stiftung hat am Freitag den ersten Rollatorpark in Nordrhein-Westfalen im Dorotheenviertel Hilden eröffnet. „Viele ältere Menschen sind unsicher in der Nutzung des Rollators. Im Rollatorpark können sie unter Anleitung üben und lernen, wie sie sich sicher mit dem Rollator im Alltag und im Verkehr bewegen können“ sagte Joachim Köhn, Geschäftsbereichsleiter der Graf Recke Wohnen & Pflege. Es ist bereits der zweite Rollatorpark der Stiftung: 2016 wurde der von der lokalen Presse als „weltweit erster Rollatorpark“ gefeierte Parcours im Haus Berlin im schleswig-holsteinischen Neumünster eingeweiht.

Offiziell eröffnet haben den Rollatorpark Gisela Kirchen, eine Bewohnerin der Pflegeeinrichtung Haus Linde, sowie seitens der Graf Recke Stiftung Petra Skodzig, Finanzvorstand, und Pfarrer Markus Eisele, Theologischer Vorstand. Direkt im Anschluss testeten zahlreiche Senioren und Seniorinnen den Rollatorpark. So auch die 84-jährige Ilse Sczensny: „Es war nicht schwer“, sagte sie nach einer kurzen Übung begeistert. Auch Martin Arlt, 88, probierte den Weg durch den Rollatorpark mit sieben verschiedenen Bodenbelägen, Stufen und Steigung: “Es hat gut geklappt.“ Die Idee für den Rollator-Übungspark stammt von Cornelia Schlick, Leiterin der Motopädagogikschule in Neumünster. Der Rollator ist für viele in ihrer Mobilität eingeschränkte und pflegebedürftige Menschen zu einem unverzichtbaren Hilfsmittel geworden. Oft erhalten die Nutzer des Rollators dafür aber keine umfassende Einweisung.

Nun hat auch Graf Recke Wohnen & Pflege mit Eigenmitteln sowie Fördergeldern der Fernsehlotterie einen Rollatorpark eingerichtet. Dies ist ein zusätzliches und kostenloses Angebot in Hilden, auch für benachbarte Einrichtungen und interessierte Rollator-Nutzer aus der Umgebung. 

INFO: Graf Recke Wohnen & Pflege betreibt im Dorotheenviertel Hilden der Graf Recke Stiftung drei Senioreneinrichtungen sowie Service-Wohnen. Das gerontopsychiatrische Haus Ahorn im Dorotheenviertel Hilden wird in den nächsten Jahren zu einer Lebenswelt für Menschen mit schwerer Demenz umgestaltet. Ein Leben in einem offenen Quartier ist für diese Menschen, die auf richterliche Anordnung in der geschlossenen Einrichtung leben, nicht möglich. Deshalb wird das Haus Ahorn baulich und fachlich-konzeptionell erweitert und das Angebot für Menschen mit schwerer Demenz unter Teilhabe- und aus Normalitätsgesichtspunkten weiterentwickelt. Für die Betreuung und Versorgung in Hausgemeinschaften werden im Jahr 2018 zunächst zwei Ersatzbauten geschaffen. Zudem wird eine Infrastruktur als eine Brücke zwischen dem geschützten und dem offenen Bereich des Viertels entstehen. Inklusion wird so im geschlossenen Bereich ermöglicht.

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