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Sommer in der Oase

|   Sozialpsychatrie & Heilpädagogik

„Eine Oase für Jung und Alt“ nannte Finanzvorstand Petra Skodzig das Gelände der Graf Recke Stiftung an der Grafenberger Allee in Düsseldorf am Samstag im Rahmen der dortigen Sommerfest-Eröffnung. „Hier dominiert das Grün, die Ruhe am Teich und das freundliche Miteinander, während nur wenige Meter weiter Umtriebigkeit und Hektik herrschen.“ Am Samstagnachmittag freilich ging es auch in der „Oase“ trubeliger als sonst zu: An den zahlreichen Aktions- und Essensbuden des traditionellen Sommerfests des Sozialpsychiatrischen Verbunds war einiges los.

Wie schon beim Düsseldorfer Friedensfest in der Woche zuvor, bei dem die Graf Recke Stiftung mit Besuchern ein „Haus des Friedens“ gebaut hatte, schlug Markus Eisele, Theologischer Vorstand, auch beim Sommerfest den Bogen zum Grundgesetz, das gerade 70 Jahre alt geworden ist: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“, zitierte er den Artikel eins des Grundgesetzes. „Das ist unser staatsbürgerliches Bekenntnis. Und als diakonisches Unternehmen gehört es zu unserem christlichen Selbstverständnis und Glaubensbekenntnis, dass alle Menschen als Geschöpfe Gottes unendlich wertvoll sind und gleichbehandelt werden sollen.“

Dass während der Eröffnung Blitz, Donner und ein heftiger Regenguss über die „Oase“ an der Grafenberger Allee herniedergingen, ließ die Sommerfestgesellschaft unbeeindruckt. Und weil es im Anschluss trocken blieb, konnten die Besucher sich auch auf die Führung durch den neuen Gartenpfad mitnehmen lassen: Auf dem grünen Gelände der Graf Recke Stiftung haben Klienten aus der Gärtnerei des Sozialpsychiatrischen Verbunds einen Pfad durch die Gewächshäuser angelegt, vorbei am Bienenstock und dem Teich und andere Sehenswürdigkeiten des Geländes, auf dem künftig interessierte Besucher regelmäßige Führungen erhalten sollen – für Geschäftsbereichsleiter Reimund Weidinger ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Öffnung des Geländes, um Menschen im Stadtteil weiter in Kontakt zu bringen.

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