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Autorenlesung: Christiane Wirtz

|   Sozialpsychatrie & Heilpädagogik

Am Freitag, 28. Juni, liest Christiane Wirtz um 18 Uhr im Seminarraum des Sozialpsychiatrischen Verbunds, Grafenberger Allee 341 in 40235 Düsseldorf, aus ihrem Buch „Neben der Spur“.

Zwischendurch war Christiane Wirtz kurz davor, es sein zu lassen, "das mit dem Buch". "Es ist ein Fass ohne Boden, ein wirklich verrücktes Unterfangen", schreibt sie – in eben diesem Buch. Denn: Sie hat es nicht sein gelassen. Im letzten Jahr ist das Buch erschienen und hat es in die Top 20 des Literatur-Spiegels geschafft: "Neben der Spur. Wenn die Psychose die soziale Existenz vernichtet" lautet der Titel.

Geschrieben hat die 52-Jährige ihre Geschichte in höchst persönlicher Weise nach einem langen Leidensweg durch fünf Psychosen in fast zwei Jahrzehnten. Mit 34 Jahren erhielt sie erstmals die Diagnose "Schizophrenie". Ab da begann ihr Kampf um ihre Existenz. Sie verlor Wohnung, Geld und vor allem: jeden Halt.

Ihren Aufruf, sich als psychisch erkrankter Mensch nicht stigmatisieren zu lassen, verknüpft die Autorin in ihrem Buch mit einer enormen Offenheit. Sie beschreibt ihre wahnhaften Verhaltensweisen schonungslos – und auch witzig.

Am Freitag, 28. Juni, liest Christiane Wirtz um 18 Uhr im Seminarraum des Sozialpsychiatrischen Verbunds, Grafenberger Allee 341 in Düsseldorf. Karten gibt es zum Preis von 5 Euro an der Abendkasse. Für Klienten der Graf Recke Stiftung ist der Eintritt frei.

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