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Von der Anstalt in die Show – wie inklusiv denken wir wirklich?

|   Sozialpsychatrie & Heilpädagogik

Im Frühjahr 2018 nahm ein Klient unseres Sozialpsychiatrischen Verbunds an der TV-Casting-Show »Deutschland sucht den Superstar« teil. In der Presse und den Sozialen Medien wurde dies kontrovers diskutiert. Mit einer Fachtagung möchte die Graf Recke Stiftung am 13. Februar die Debatte um Teilhabe und Inklusion auf fundierte Füße stellen und die Frage beantworten: Wie inklusiv ist unsere Gesellschaft inzwischen wirklich?

An der Diskussion beteiligen sich Vertreter von Kostenträgern, Leistungserbringern und Politik sowie Fachleute, Experten in eigener Sache und interessierte Bürger: Wie weit reichen Akzeptanz und Respekt in der Gesellschaft, wenn Inklusion und Teilhabe anstrengend werden? Was wird von Menschen mit seelischen oder geistigen Einschränkungen verlangt, damit sie wirklich »teilhaben« können am Leben der »Normalen«? Was kann das Bundesteilhabegesetz dazu beitragen, dass Inklusion und Teilhabe tatsächlich gelingen? 

Eröffnet wird die Tagung von Stadtdirektor Burkhard Hintzsche mit dem Vortrag: »Inklusive Stadt Düsseldorf – wie weit ist der Weg noch?«
In Impulsvorträgen, Diskussionen in »World Cafés« und einer abschließenden Podiumsdiskussi-on suchen die Teilnehmenden gemeinsam mit dem Moderator und Journalisten Ralph Erdenberger (WDR) die Antwort auf die Frage, wie inklusiv die Gesellschaft inzwischen wirklich ist.

Der Fachtag findet am Mittwoch, 13. Februar, ab 8.30 Uhr im Bahnhof Gerresheim, Heyestr. 194, in 40625 Düsseldorf statt, und endet gegen 15.30 Uhr.
Anmeldungen werden noch bis zum 4. Februar entgegengenommen per E-Mail an sozialpsychiatrie@graf-recke-stiftung.de oder online unter www.graf-recke-stiftung.de/fachtagsh19/ 

 

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