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Wir sind doch keine Heimkinder

|   Erziehung & Bildung

Graf Recke Stiftung startet breit angelegte Initiative gegen Vorurteile.

In Deutschland leben derzeit etwa 1,7 Millionen Menschen mit so genannter Heimerfahrung. "Heimerziehung" führt auch heute noch zu einer Stigmatisierung der Betroffenen. Damit soll nun Schluss sein. Die Initiative der Graf Recke Stiftung „Wir sind doch keine Heimkinder“ versteht sich als Impuls für einen breit angelegten gesellschaftlichen Diskurs. Ziel ist es, das tradierte Stigma "Heimerziehung" aufzubrechen. Unter dem Motto "Umdenken. Reden. Bewältigen." richtet sich die Initiative sowohl an Kinder und Jugendliche, die aktuell in betreuten Wohngruppen leben, als auch an Träger von Jugendhilfeeinrichtungen und deren Personal sowie an kommunale und kirchliche Bildungsstätten. Weitere Zielgruppen sind Lehrerinnen und Lehrer sowie ehemalige "Heimkinder", von denen ein Großteil auch heute noch aus Scham die eigene Heimvergangenheit verschweigt.

Kernstück der Initiative ist der Film von Anke Bruns: "Wir sind doch keine Heimkinder“ feiert am 14. Februar 2019 in Düsseldorf Premiere. Kinder und Jugendliche einer Wohngruppe kommen in dem 52-minütigen Film ebenso zu Wort wie ehemalige „Heimkinder“, Erzieher, Eltern und Verantwortliche aus der Graf Recke Stiftung. „Der Film soll einen Blick hinter die Kulissen werfen und dazu beitragen, Vorurteile über das Leben im Heim aus dem Weg zu räumen und Verständnis und Toleranz zu erzeugen“, so Petra Skodzig, Finanzvorstand der Graf Recke Stiftung.

Hier gelangen Sie zum Film und zur Website.

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