Direkt zum Inhalt

Ein doppelter Gewinn: Mitarbeitende als Multiplikatoren

|   Stiftungsverbund

Fachkräfte zu gewinnen, ist eine der größten Herausforderungen eines sozialen Unternehmens. Die Erfahrung in der Graf Recke Stiftung allerdings zeigt: Die Mitarbeitenden selbst sind dabei die besten Multiplikatoren. Und deshalb sollen künftig all diejenigen belohnt werden, die die Stiftung bei der Fachkräftegewinnung erfolgreich unterstützen. In diesem Sinne gewinnen diese dann gleich doppelt: neue engagierte Kollegen – und eine Geldprämie!

Denn ab sofort zahlt die Graf Recke Stiftung eine Prämie von bis zu 1.000 Euro für eine erfolgreiche Bewerberempfehlung. Derzeit wird das Programm „Mitarbeitende werben Mitarbeitende“ für Pflegefachkräfte erprobt und beschränkt sich zunächst auf den Bereich Wohnen & Pflege in Düsseldorf und Hilden sowie auf das Haus Berlin in Neumünster. Für eine erfolgreiche Bewerberempfehlung im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung in den genannten Bereichen wird eine Prämie von 500 Euro ausbezahlt.

Welche Voraussetzungen sind zu erfüllen?

Der Empfehlende muss zunächst selbst bei der Graf Recke Stiftung beschäftigt sein. Die Prämie wird dann ausbezahlt, wenn der empfohlene Bewerber tatsächlich eingestellt und nach erfolgreicher Probezeit bei der Stiftung weiter beschäftigt wird.

Wie wird die Prämie ausgezahlt?

Ein Teil der Prämie wird bei der Einstellung des empfohlenen Bewerbers ausbezahlt; der Restbetrag nach erfolgreicher Beendigung der Probezeit. Die erste Teilprämie muss auch dann nicht zurückbezahlt werden, sollte der neu eingestellte Mitarbeitende innerhalb der Probezeit kündigen oder nach der Probezeit nicht weiter beschäftigt werden. Die Leistung an den Empfehlenden erfolgt mit der Gehaltszahlung am Ende des jeweiligen Kalendermonats.

In welcher Form könnte eine solche Empfehlungen ablaufen?

Wer im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis jemanden kennt, der eventuell für eine gesuchte Position im Haus in Frage käme, kann sich mit der Person unverbindlich über die beruflichen Möglichkeiten bei der Graf Recke Stiftung unterhalten. Dies eröffnet die Möglichkeit, aus erster Hand über die Arbeit bei der Stiftung zu berichten. Sollte der oder die Angesprochene tatsächlich eine berufliche Veränderung in Betracht ziehen, sollten zwei Dinge vorab geklärt sein:

  • Dass deren Kontaktdaten vom Empfehlenden an die zuständige Personalabteilung der Stiftung weitergegeben wird.
  • Dass der potenzielle Bewerber von einem Mitarbeitenden der Stiftung kontaktiert und unverbindlich zu einem Kennlern-Gespräch eingeladen wird.

Wer nimmt die Empfehlungen entgegen?

Sowohl die jeweilige Pflegedienstleitung als auch die Einrichtungsleitung oder die Geschäftsbereichsleitung nehmen diese gerne entgegen. Mit diesen werden dann auch die nächsten Schritte geklärt.Dazu ein Tipp aus der Personalabteilung: Man sollte mit der Weitergabe der Kontaktdaten nicht zu lange warten, damit der Kandidat sein Interesse behält und alsbald erfährt, wie es für sie oder ihn bei der Graf Recke Stiftung weitergehen könnte.

Und wenn noch Fragen sind?

Bei Fragen zu diesem Programm wenden sich Mitarbeitende für den Bereich Wohnen & Pflege an Geschäftsbereichsleiter Joachim Köhn sowie für das Haus Berlin an Geschäftsführer Jürgen Büstrin, Ihre jeweiligen Vorgesetzten oder die Personalabteilung.

Zurück