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Graf Recke Stiftung stellt sich auf für das Coronavirus

|   Stiftungsverbund

Das neue Coronavirus beschäftigt naturgemäß auch die Graf Recke Stiftung. Um schon präventiv für das Auftreten einer Infektion bei Bewohnern oder Mitarbeitenden gerüstet zu sein, haben der Vorstand und Vertreter aller Geschäftsbereiche in einer gemeinsamen Sitzung mit Dr. Uwe Tillmann, Geschäftsführer der AMEDIPREVENT GmbH, die geeigneten Maßnahmen besprochen und einen Stab zur Bearbeitung des Themas einberufen. Kurzfristig umgesetzt wurde die hier abgebildete Struktur zur Koordination aller Maßnahmen.

„Wir müssen davon ausgehen, dass die Zahl der Erkrankten wächst“, sagte Uwe Tillmann in der Sitzung mit Vorstand und Geschäftsbereichsvertretern. Grund zur Panik sieht Tillmann nicht, jedoch sei es wichtig, dass ein Unternehmen wie die Graf Recke Stiftung sich für alle Eventualitäten aufstelle. „Was erwartet uns und was können wir tun?“, so Uwe Tillmann, dessen Unternehmen AMEDIPREVENT die Graf Recke Stiftung betriebsärztlich begleitet.

Maßnahmen zur Vorbeugung könnten alle Mitarbeitenden der Graf Recke Stiftung leisten, indem sie die gängigen Hygieneregeln beachteten und bei Verdacht auf eine eigene Infektion umgehend die Hotlines der Notärzte, der Gesundheitsämter oder der Stadt Düsseldorf anriefen, um sich beraten zu lassen. Wichtig: Nicht zum Arzt gehen, sondern die Erstberatung immer telefonisch erfragen.

Vorgesetzten rät Uwe Tillmann: „Wenn Symptome wie Husten, Schnupfen, Halsweh oder Fieber auftreten, sagen Sie Ihrem Mitarbeitenden: Informieren Sie sich per Telefon bei Ihrem Arzt oder rufen Sie entsprechende Hotlines an, um sich zunächst beraten zu lassen um dann eine Empfehlung für das weitere Vorgehen zu erhalten.“

Grundsätzlich wird allen Mitarbeitenden empfohlen, jeden nicht zwingend erforderlichen persönlichen Kontakt zu vermeiden. So bittet etwa das Referat Personal & Organisationsentwicklung darum, unnötige Besuche in der Verwaltung der Einbrunger Straße 82 zu vermeiden. Post, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen, Urlaubsanträge oder Leistungsnachweise sollten auf dem Post- oder Hauspostwege in die Personalabteilung gegeben werden.

Um für mögliche Szenarien gut aufgestellt zu sein, beschlossen die Sitzungsteilnehmenden die Einrichtung eines Pandemie-Projektstabes zur Koordination aller möglichen Maßnahmen (siehe obenstehende Grafik). Bei Fragen werden alle Mitarbeitenden gebeten, sich an ihren Vorgesetzten zu wenden.

Einige Fragen und Antworten zum Thema Coronavirus finden Sie hier in PDF-Dokument.

Wir können hier nicht alle Fragen beantworten. Einen guten Überblick über sämtliche häufig gestellte Fragen geben das Bundesgesundheitsamt und das Robert Koch-Institut:

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

https://www.rki.de

Die Stadt Düsseldorf hat außerdem eine Hotline für alle Bürger und in Düsseldorf tätigen Menschen eingerichtet: 0211 / 8996090.

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