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Herausforderung im August: Ernährung

Nachhaltige Getränke gegen die Hitze

Mit ihren eigens gemixten "Detox"-Getränken haben Mitarbeitende und Klienten der Ergotherapie des Sozialpsychiatrischen Verbunds nicht nur ihren Durst gelöscht, sondern ganz bewusst nach einer nachhaltigen Erfrischung für heiße Tage gesucht, wie Ergotherapeutin Christa Gather berichtet.

Wir, Mitarbeiter und Klienten der Ergotherapie, haben uns mit dem Thema „Nachhaltigkeit und Ernährung“ befasst. Angesichts des heißen Wetters, war das Thema „Gesunde, nachhaltige Sommer-Getränke“ naheliegend. Gesucht wurde ein Getränk, das einfach zuzubereiten und auch preisgünstig ist.  In den letzten Jahren wurde das Trinken von aromatisiertem Wasser, wie „Gurken- und Minzwasser“, sogenannte Detox-Wasser sehr beliebt. Einige von uns hatten diese Getränke hatten schon ausprobiert, andere waren eher skeptisch.  Deshalb haben wir versucht, herauszufinden, was uns schmeckt.  Die Herstellung ist denkbar einfach. Man benötigt eine Karaffe, bzw. eine Flasche mit  weiten Hals. Eine halbe Salatgurke oder ein Stück Melone wird der Länge nach in Streifen geschnitten und in das Gefäß gefüllt.   Mit kaltem Wasser aus dem Wasserhahn, wird die Karaffe aufgefüllt und ca. 2-3 Stunden in den Kühlschrak gestellt. Fertig.  Glücklicherweise baut die Arbeitstherapie „Garten“ Kräuter wie Minze, Salbei, Melisse, aber auch Gurken an.   Wir konnten mit Zutaten aus eigenem Anbau die Getränke herstellen. Auch haben wir verschiedene Variationen getestet: es gab Versuche mit Ingwer; Melisse, Zitrone. Das Ausprobieren hat sehr viel Spaß gemacht. Nachdem Testlauf mit Besuchern der Ergotherapie, hat eine Umfrage gezeigt, dass den meisten Klienten die Getränke gut schmeckten.

 

Bewusste Ernährung und nachhaltiges Einkaufen

Für Pia Junghans aus dem Referat Personal & Organisationsentwicklung spielt Nachhaltigkeit bei der Ernährung eine große Rolle. In ihrem Beitrag zur Monatschallenge August gibt sie interessante Tipps, wie man eine nachhaltige Ernährung in den Alltag integrieren kann.

Für mich persönlich bedeutet Nachhaltigkeit bei der Ernährung auf Fleisch, Milch und Eier und soweit es geht auf Verpackungen zu verzichten. Heißt, im Unverpackt Laden einkaufen, auf dem Markt einkaufen, wenn möglich zu laufen oder mit dem Fahrrad zu fahren und Lebensmittel so unverarbeitet wie möglich zu kaufen, denn das spart ebenfalls Verpackung. Auch in großen Gebinden zu bestellen, spart Geld und Verpackungsmaterial.

Gemüsereste, die beim Schneiden anfallen, sammele ich in einem Gefrierbeutel im Eisfach und mache, wenn genug vorhanden ist, eine Gemüsebrühe daraus. Der Rest landet aber dann im Müll.

Sehr sehr reife Bananen friere ich ein und verarbeite Sie dann später beim Backen oder für eine kalte Bananenmilch oder Nicecream oder, oder oder….. anstatt diese wegzuwerfen. 

Zum  Thema Ernährung fällt mir noch die App To Good too go ein, die ich selbst regemäßig nutze. Hier kann man bei Lebensmittelhändlern oder auch Restaurants übrig gebliebene oder abgelaufene Lebensmittel, die ansonsten weggeworfen werden, nach oder kurz vor Ladenschluss für kleines Geld erwerben. Das reicht vom asiatischen Buffet, an dem man sich selber etwas zusammen stellen kann, bis hin zur Obst- und Gemüsekisten bei Real oder Edeka hin zu Tüten beim Bäcker, bei denen es immer eine Überraschung ist, was man erhält. Ich kann diesen Anbieter wirklich sehr empfehlen.  Anbei mal ein Beispiel was man für 3,50 Euro bei Real bekommen kann.